Geschichte unserer Stiftung

2006

Die "Stiftung der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde" (Paul-Gerhardt-Gemeinde-Stiftung) wurde am 10. Dezember 2006 (nach dem Gottesdienst zum 2. Advent) im Kirchsaal der Paul-Gerhardt-Kirche von 57 Stifterinnen und Stiftern mit einem anfänglichen Stiftungsvermögen von € 41.550 gegründet. Sie können hier Bilder der Gründung ansehen. Der Mindestbetrag wurde bewusst niedrig gehalten (€ 100), um eine möglichst breite Unterstützung in der Gemeinde erreichen zu können. Bereits am 31. Dezember 2006 betrug dank 10 weiterer Stifterinnen und Stifter das Stiftungskapital € 62.500 (davon € 15.000 nur für Gebäudeerhaltung). Die Mitglieder der ersten Stiftungsrats waren Peter Kern, Dr. Klaus Baur, Dr. Thomas Held, Jörg Jakob, Helmut Reusch und von der Kirchengemeinde Pfr. Siegfried Schroth, Gabriele Pfündel und Kirchenpflegerin Hilke Rommel. Der Stiftungsrat wählte Peter Kern zum 1. Vorsitzenden und Jörg Jakob zum 2. Vorsitzenden.

2007

Im Jahr des 400. Geburtstags von Paul Gerhardt war das Ziel ausgegeben, als "Geburtstagsgeschenk" die ersten € 100.000 zu erreichen. Nach der 2. Stifterversammlung am 2. Dezember 2008 wurde das Stiftungsthermometer geschaffen und in der Kirche Kerzen aufgestellt, die bei erreichen jedes weiteren Tausenders angezündet wurden. Insgesamt 113 Stifterinnen und Stifter haben dann bis 31. Dezember 2007 das Stiftungskapital auf € 102.670,07 anwachsen lassen (davon € 15.000 nur für Gebäudeerhaltung). Durch Amtswechsel wurden Pfr. Jörg Novak, Dr. Klaus Baur und Kirchenpflegerin Claudia Meinicke die Kirchengemeindevertreter im Stiftungsrat.

2008

Das Evangelische Gemeindeblatt berichtete von unserem Erreichen des Ziels. Beim Gemeindefest am 29. Juni 2008 wurde ein "Schinkenschätzen" zu Gunsten der Stiftung veranstaltet. Vom 7. Oktober bis 20. Oktober 2008 war die landeskirchliche Ausstellung Stiften macht Sinn bei uns zu Gast. Unsere Stiftung war durch eigene, aufrollbare Tafel vertreten. Am 19. Oktober 2008 fand ein riesengroßes Wunschkonzert zu Gunsten unserer Stiftung statt, bei welchem durch Einwurf von 2-€-Münzen die Auswahl zwischen fünf Stücken unserer sechs Chöre und Ensembles getroffen werden konnte. Die 3. Stifterversammlung fand am 7. Dezember 2008 statt. Zum 31. Dezember 2008 betrug das Stiftungskapital € 124.805,07 (davon € 20.000 nur für Gebäudeerhaltung).

2009

Beim Gemeindefest am 28. Juni 2009 wurde zusätzlich zum "Schinkenschätzen" eine Turmbesteigung zu Gunsten der Stiftung angeboten. Hauptthema in diesem Jahr war allerdings die Überarbeitung der Immobilienliste, welche - auch aufgrund der Gründung unserer Stiftung - die vom Stiftungszweck erfassten Gebäude nicht mehr als verzichtbar ansieht, zugleich aber unsere Stiftung in die Pflicht nimmt. Nach Bekanntgabe der neuen Immobilienliste wurden kurz vor und nach der 4. Stifterversammlung vom 6. Dezember 2009 etliche Zustiftungen getätigt, so dass zum 31. Dezember 2009 das Stiftungskapital € 143.530,77 und die Rücklagen € 14.263,07 betrugen (davon € 26.500,00 bzw. € 10.900,34 nur für Gebäudeerhaltung). Das Stiftungsthermometer in der Kirche hatte damit das obere Ende seiner Skala erreicht.

2010

Beim Gemeindefest am 27. Juni 2010 fand wieder ein "Schinkenschätzen" statt. Der Stitungsrat wählte am 20. Juli 2010 Pfarrer i.R. Siegfried Schroth in den Stiftungsrat, Helmut Reusch zum 1. Vorsitzenden und Thomas Held zum 2. Vorsitzenden. Am 24. Dezember 2010 verstarb der ehemalige 1. Vorsitzende Peter Kern. Zum 31. Dezember 2010 betrug das Stiftungskapital € 162.980,76 (davon € 31.500,00 nur für Gebäudeerhaltung).

2011

Zum 10. jährigen Jubiläum der Rensch-Orgel wurde eine Orgelführung zu Gunsten der Stiftung am 6. Februar 2011 durchgeführt. Beim Gemeindefest am 3. Juli 2011 wurde wieder ein "Schinkenschätzen" angeboten. Der Stiftungsrat wählte am 14. September 2011 Frau Birgit Schnaitmann in den Stiftungsrat. Ein Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung fand am 16. Oktober 2011 statt. Am 25. November wurden im Rahmen des Bazars einige Bilder des Malers Bernd Wagner versteigert. Zum 31. Dezember 2011 betrug das Stiftungskapital € 187.110,10 (davon € 36.500,00 nur für Gebäudeerhaltung).

2012

Beim "Schinkenschätzen" am Gemeindefest (1. Juli 2012) durfte ein Käse geschätzt werden. Auf der Stifterversammlung am 14. Oktober 2012 wurden satzungsgemäß Neuwahlen des Stiftungsrats abgehalten. Die Stifterversammlung wählte Birgit Schnaitmann, Jörg Jakob und Pfarrer i.R. Siegfried Schroth. Anschließend ergänzte sich der Stiftungsrat um Helmut Reusch und Dr. Thomas Held, welche wieder zum 1. bzw. 2. Vorsitzenden für die am 11. Dezember 2012 beginnende Amtszeit des Stiftungsrates gewählt wurden. Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss der Gesamtkirchengemeinde festgestellt hatte, dass unsere Gebäude nötig sind, kann die Gemeinde in nächster Zeit mehrere bislang aufgeschobene Baumaßnahmen umsetzen. Der Stiftungsrat will aus den Erträgen der Stiftung einzelne Baumaßnahmen unterstützen. Den Anfang macht die Erneuerung der bislang unterdimensionierten Heizung im Alten Saal. Zum 31. Dezember 2012 betrug das Stiftungskapital € 201.673,10 (davon € 42.000,00 nur für Gebäudeerhaltung).

2013

 Beim "Schinkenschätzen" am Gemeindefest (30. Juni 2013) konnte wieder ein "richtiger" Schinken geschätzt werden. Die Stifterversammlung fand am 13. Oktober 2013 statt. Thema waren die Risse am Brunnen, zu deren Sanierung spontan mehrere Spenden eingingen. Zum 31. Dezember 2013 betrug das Stiftungskapital € 216.548,10 (davon € 47.750,00 nur für Gebäudeerhaltung).

2014

Am 14. März 2014 erfolgte aufgrund des Wechsel im 2. Vorsitz des Kirchengemeinderates eine Zuwahl von Dr. Baur in den Stiftungsrat, der auch umgehend zum 2. Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt wurde. Beim Gemeindefest am 27. Juli 2014 konnte wieder ein Käse geschätzt werden. Beim Kinderkirchjubiläum am 12. Oktober 2014 gingen das Gottesdienstopfer und die Spenden zum Festvortrag von Dr. Gerhard Raff und für seiner Bücher an die Stiftung. Zum 31. Dezember 2014 betrug das Stiftungskapital € 232.975,10 (davon € 52.750,00 nur für Gebäudeerhaltung und 1.757,60 für Kinder und Jugend).

2015

Da der 1. Vorsitzende Helmut Reusch und der Schriftführer Jörg Jakob, nachdem sie seit der Stiftungsgründung dem Stiftungsrat angehört haben, ihr Ausscheiden aus dem Stiftungsrat angekündigt haben, wählte der Stiftungsrat am 4. Dezember 2015 Hildegard Vorwig und Martin Heim nach. Als künftiger 1. Vorsitzender wurde Dr.  Klaus Baur, als 2. Vorsitzende Birgit Schnaitmann gewählt.  Mit Ablauf der Stifterversammlung am 13. Dezember 2015 wurde der Wechsel vollzogen. Zum 31. Dezember 2015 betrug das Stiftungskapital € 248.921,70 (davon € 57.750,00 nur für Gebäudeerhaltung und 2.257,60 für Kinder und Jugend).

2016

Das 2016 beherrschende Thema war das zehnjährigen Jubiläum der Stiftung. Am 17. Juli 2016 fand ein Benefizkonzert mit mehreren Ensemble in der Paul-Gerhardt-Kirchezu Gunsten der Stiftung statt. Auch die Spenden anlässlich des Musicals des Kinderchors am 25. Juli 2016 flossen in die Stiftung. Am 30. November 2016 wurde die landeskirchliche Ausstellung "Was bleibt - Weitergeben, Schenken, Stiften, Vererben" eröffnet, die drei Wochen lang im Wandelgang des Gemeindezentrums zu sehen war. Zugleich wurde der neue Kunst- und Kirchenführer vorgestellt. Höhepunkt des Jubiläums war der Gottesdienst am 11. Dezember 2016 mit Stadtdekan Sören Schwesig. Zum 31. Dezember 2016 betrug das Stiftungskapital € 295.454,80 (davon € 62.750,00 nur für Gebäudeerhaltung und 4.720,70 für Kinder und Jugend).