Diakoniestation

Die Diakoniestation Stuttgart ist der ambulante pflegerische Dienst von über 60 Evangelischen Kirchengemeinden in Stuttgart. Sie ist dezentral in Pflegebereichen organisiert. Unsere Gemeinde gehört zusammen mit der Paulusgemeinde zum Pflegebereich West.

Was bietet die Diakoniestation?

Es geht nicht mehr alleine?
Diakoniestationen helfen! Sie helfen da, wo Menschen sich am wohlsten fühlen: zu Hause. Sie kommen mit allem, was man braucht. Denn häusliche Pflege kommt bei uns aus einer Hand: freundlich, zuverlässig, rund um die Uhr.

Jemand wird krank?
Diakoniestationen pflegen! Für den Fall, dass ärztlich verordnete Pflege nötig ist, versorgen die Fachkräfte bestens. Schwestern und Pfleger leisten jegliche verordnete medizinische Behandlung. Dabei hat diese Pflege nicht nur eine medizinische Seite, sondern vor allem eine menschliche.

Es braucht weitere Unterstützung?
Diakoniestationen sind da. Sie sprechen ganz offen darüber, wo und wie Unterstützung erfolgen kann. Denn: Aufstehen und sich waschen, anziehen und ausziehen, essen und in der Wohnung beweglich sein - das kann zu einem Problem werden. Diakoniestationen leisten unterstützende Grundpflege.

Der Haushalt macht Sorgen?
Diakoniestationen kümmern sich um die hauswirtschaftliche Versorgung. Also: Einkaufen, die Taschen schleppen und Essen kochen, die Wäsche versorgen und die Wohnung reinigen. Und zwar genau so, wie gewünscht.

Mit den Schwestern und Pflegern der Diakoniestationen bieten die Evangelische Kirche seit mehr als hundert Jahren "Hilfe, die sich sehen lässt". Wir achten jeden Menschen gleich, unabhängig von Alter, Gesundheit, Konfession und Herkunft. Das ist Nächstenliebe. Sie ist so alt wie die Kirche selbst. Und sie wird bis heute in die Tat umgesetzt. Diakoniestationen in Stuttgart sind täglich gelebte Nächstenliebe.

Diakonie plus

Wenn die direkten und indirekten Aufgaben der Pflege und die üblichen Haushaltsaktivitäten erfüllt sind, setzt das Programm von Diakonie Plus an.

Mit häuslicher Pflege ist nicht immer allen Kunden geholfen. Kleinere Handreichungen, wie die Post aus dem Briefkasten holen oder das im Alltag oft notwendige kurze Gespräch werden von den Pflege- oder Krankenversicherungen nicht abgedeckt.

Diese sogenannten „Geschwind-Leistungen“ sind Teil unseres diakonischen Auftrags und ebenso wichtig, wie fachliche Pflege und Betreuung. Oft sind es nur ein paar Handgriffe oder ein paar Minuten mehr, die den Unterschied ausmachen. Zeit zum Zuhören, zum Helfen, zum Beraten oder einfach nur da sein.

Um dieses mehr an Zeit für (Seelen)pflege und Beratung zur Verfügung zu haben, stellen die Krankenpflegevereine und -kreise jedes Jahr finanzielle Mittel zur Verfügung.

Krankenpflegeförderkreis der Evang. Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde

Schon vor vielen Jahrzehnten als Gemeindeverein gegründet, um die Gemeindeschwester zu bezahlen, hat der Krankenpflegeförderkreis nun die Aufgabe, die Spenden für das Programm "Diakonie plus" der Diakoniestation zu sammeln. Dieses Programm macht den Unterschied zwischen einer von Kirchengemeinden getragenen Diakoniestation und einem ambulanten Pflegedienst mit reiner Kassenabrechnung aus.

Etwa drei Dutzend Mitglieder unseres Krankenpflegeförderkreis geben jährlich eine feste Spende per Lastschrift. Empfohlen sind € 20, aber oft wird mehr gegeben. Werden auch Sie Mitglied!